Bericht Regionalleiter-Seminar-Nord

Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.
10.–11. April 2026, Intercity Hotel Braunschweig


Pünktlich um 15:00 Uhr wurde das Regionalgruppenleiter-Seminar Nord im Intercity Hotel Braunschweig bei Kaffee und einem kleinen Snack eröffnet. In angenehmer Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden bereits diesen ersten informellen Teil, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auf die kommenden eineinhalb Tage einzustimmen.

Um 16:00 Uhr eröffnete Herr Rüdiger Schwenn offiziell das Regionalgruppenleiter-Seminar Nord. Für Herrn Schwenn war dies eine besondere Premiere: Er leitete als neues Vorstandsmitglied und frisch ernannter Koordinator Nord erstmals ein solches Seminar – gewissermaßen seine „Feuertaufe“ in dieser Funktion. Um es vorwegzunehmen: Die Teilnehmenden bescheinigten Herrn Schwenn am Ende der Veranstaltung, dass er das Seminar mit großem Engagement, hoher Fachlichkeit und spürbarer Empathie geleitet hat.

Zu Beginn bedankte sich Herr Schwenn sehr herzlich bei allen anwesenden Regionalgruppenleiterinnen und -leitern für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement in den einzelnen Regionen. Ohne diesen Einsatz vor Ort, so betonte er, wäre die wichtige Arbeit des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e.V. in dieser Form nicht möglich.

Da erfreulicherweise in der letzten Zeit immer wieder neue Leiterinnen und Leiter bereit sind, ein Ehrenamt zu übernehmen, wurde der Freitag zunächst für eine ausführliche Vorstellungsrunde genutzt. Hier stellten sich die Teilnehmenden mit ihren Regionen, persönlichen Hintergründen und Erfahrungen vor. Schon in dieser Runde entwickelte sich ein lebhafter Austausch über die vielfältigen Situationen und Herausforderungen in den Regionalgruppen.

Der Freitagabend klang bei einem gemeinsamen Abendessen in entspannter Runde aus. Auch währenddessen wurde der intensive und zugleich sehr offene Erfahrungsaustausch fortgeführt. Viele nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu besprechen und neue Kontakte zu knüpfen.

Am Samstag begann der zweite Teil des Seminars um 09:00 Uhr. Die vorliegende Agenda mit den Punkten 1 bis 9 wurde vollständig besprochen und lebhaft diskutiert. Herr Schwenn stellte die einzelnen Themen dabei anschaulich in Form einer PowerPoint-Präsentation vor, was den roten Faden des Seminars sichtbar machte und die Diskussionen strukturierte. Deutlich wurde dabei, dass alle Themen für die ehrenamtliche Tätigkeit im AdP von großer Bedeutung sind – sei es im organisatorischen, fachlichen oder zwischenmenschlichen Bereich.

So wurde zum Beispiel über die einheitliche Nutzung von AdP-Mailadressen gesprochen, um unter anderem die Kommunikation zu erleichtern und ein professionelles Auftreten nach außen zu gewährleisten. Ebenso war die Zusammenarbeit mit Kliniken ein wichtiger Punkt, damit Betroffene frühzeitig auf die Angebote des AdP aufmerksam gemacht werden. Im Anschluss präsentierte Herr Rühling eine PowerPoint-Präsentation, um die Inhalte der aktuellen Leitlinie des exokrinen Pankreaskarzinoms klar und verständlich darzustellen.

Insgesamt zeigte sich, dass alle besprochenen Agenda-Punkte – von Archivfragen über die Homepage und neue Projekte bis hin zu Förderanträgen und Workshopplanungen – direkt dazu beitragen, die Arbeit der Regionalgruppen zu stärken und die Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen weiter zu verbessern.

Zum Abschluss dieses Regionalgruppenleiter-Seminars Nord dürfen wir auf eine wirklich gelungene und inhaltlich sehr interessante Veranstaltung zurückblicken. Wir danken allen Teilnehmenden sehr herzlich für ihre aktive Mitarbeit und den offenen, regen Austausch.

Es wurde einmal mehr deutlich, mit wie viel Herzblut sich jede einzelne Leiterin und jeder einzelne Leiter dafür einsetzt, Betroffene und deren Angehörige bei der Bewältigung ihrer Erkrankung zu unterstützen. Die oft sehr bewegenden Erfahrungen aus den Gesprächen mit Betroffenen und die persönlichen Schicksale sind auch für die Leiterinnen und Leiter nicht leicht. Umso bemerkenswerter ist es, mit welcher Zuversicht, Empathie und Ausdauer sie ihre wichtige Aufgabe wahrnehmen.

Das Seminar hat gezeigt, dass der Austausch der Regionalgruppen untereinander eine wertvolle Stütze ist – fachlich, organisatorisch und menschlich. Auf dieser Basis können wir zuversichtlich in die weitere gemeinsame Arbeit im Sinne der Betroffenen schauen.

Bericht: Lutz Otto


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