Bericht vom Regionalgruppentreffen in Berlin am 20.04.2026
Thema: Elektronische Patientenakte (ePA)
Wir konnten für unser Gruppentreffen zum Thema ePA mit Hilfe der Patientenbeauftragten für Berlin, Frau Gaedigk, den Herrn Arne Orschulik von der Techniker Krankenkasse gewinnen. Für die Organisation war uns Frau Anja Kegel, Referentin Gesundheitswesen der TK, behilflich.
Da in unserer Gruppe viele sehr neugierig waren, war im Schulungsraum kein Stuhl mehr frei. Es kamen ca. 40 wissbegierige Menschen.
Herr Orschulik hat uns über eine Stunde die Planung der ePA vor 20 Jahren und die Einführung für alle gesetzlichen Versicherten seit Januar 2025 erläutert.
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein digitaler Speicher für Gesundheitsdaten wie z. B. Befunde, Arztbriefe und Medikationspläne – und künftig auch für Labordaten, Röntgenbilder, Impfausweis und das Zahnbonusheft. Die Patienten können über eine App ihre Daten einsehen, verwalten und Zugriffsberechtigungen für Ärzte erteilen. Der Zugriff ist auch ohne Smartphone über die elektronische Gesundheitskarte mit PIN möglich.
Die ePA wird automatisch eingerichtet. Der Patient kann der Freischaltung der ePA widersprechen, hat aber trotzdem die Möglichkeit, diese Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückzunehmen.
Die ePA dient der besseren Vernetzung von Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken. Man muss die behandelnden Ärzte bitten, Dokumente hochzuladen, oder sich selbst darum kümmern.
Im Ergebnis der Veranstaltung stellte sich für jeden Einzelnen von uns die Frage: Nützt mir die elektronische Patientenakte oder nicht?
Bericht: Barbara Hübenthal und Birgit Merkel
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