Bericht Regionalleiter-Seminar-Süd
Treffen der Regionalgruppenleiter Süd
Vom 10. bis 11. April 2026 haben sich die Regionalgruppenleiter des Südens zum zweiten Mal in Darmstadt getroffen.

Nach der Begrüßung durch Andrea Raih und Gudrun Sandler wurde Johann (Hans) Nuber als neuer stellvertretender Regionalgruppenleiter für Regensburg / Passau durch den Beifall der Gruppe herzlich willkommen geheißen. Josef Mergel (RG54 – Leiter der Gruppe Darmstadt) hat wichtige Informationen zu Darmstadt zusammengestellt und den Anwesenden an die Hand gegeben. Im nächsten Jahr – hoffentlich wieder in Darmstadt – könnten wir dann die kulturellen und historischen Kleinode der Stadt besuchen. Hierfür gab es große Zustimmung. Auch der Chemiker Kekulé (Entdecker des Benzol-Rings, u.a. ein Bestandteil von Aminosäuren im Insulin) war Darmstädter. Als neues Vorstandsmitglied haben wir Andrea Ziller mit Applaus und besten Wünschen für diese Tätigkeit begrüßt.
Inhalte und Diskussionen
Entsprechend der Tagesordnung haben wir unsere Inhalte besprochen. Das Archiv in Bonn soll besser geführt werden, insbesondere Veröffentlichungen in der Presse sollen zur Archivierung nach Bonn geschickt werden, um die Arbeit im AdP besser zu dokumentieren. Durch die gesamte Tagung hat sich das Thema Förderung gezogen. Gesprochen haben wir über Förderanträge, Fahrtkosten und Kosten für die Unterbringung von Partnern. Die Vielfalt der Förderungsregeln macht sich schon darin bemerkbar, dass in den Bundesländern unterschiedliche Landes-Reisekosten-Gesetze existieren, nach denen abgerechnet werden soll.
Wir haben über das Abschließen von Kooperationsvereinbarungen gesprochen, ebenso über Änderungskündigungen oder Aufkündigung von Kooperationsvereinbarungen. Leider gestalten sich die Kooperationen nicht immer fruchtbar. Dies reicht von Überforderung bis Behinderung von Regionalgruppenleitern.
Rückblick und Unterstützung
Mit großem Dank wurde auch das hohe Niveau der Tätigkeit von Matthias Seebo gelobt. Sein hoher Arbeitseinsatz ist für die Tätigkeit vor Ort sehr wertvoll, weshalb wir ihn durch möglichst frühzeitige Information über unsere Veranstaltungen unterstützen sollten. Insbesondere die Veröffentlichung kurzfristiger Absagen und Verlegungen von Veranstaltungen kann zu Engpässen führen.

Abfragen und weitere Themen
Es gab eine Abfrage zum Thema welche Workshops werden gewünscht. Spitzenreiter waren „Anträge zur Pauschalförderung“ und „Wie plane ich eine Wochenendveranstaltung“.
Auch wurde nachgefragt, in welchen Bereichen die RGL-Unterstützung benötigen. Absoluter Spitzenreiter war „Wie finde ich einen Stellvertreter“ sowie „Supervision“ und „Kontakt zu Ärzten“. Bei den jährlichen RGL-Seminaren im September wünschen sich die RGL mehr Freiraum für Gespräche untereinander sowie eine Einheit Entspannung oder Bewegung.
Für die Förderanträge wurde ein Online-Workshop für die verschiedenen Bundesländer vor Ort vereinbart.
Leitlinienkommission und Abschluss
Zum Schluss stellten die beiden anwesenden Patientenvertreter in der Leitlinienkommission Exokrines Pankreaskarzinom (Friedrich Scheler, Michael Müller-Schwarz) einige besonders interessante Punkte und eine Strategie zur besseren Berücksichtigung unserer Interessen vor. Das Plenum billigt und unterstützt die Vorgehensweise.
Der informelle Teil der Tagung – sowie der Abend in der Piano-Bar – hat zur Zufriedenheit der Teilnehmer einiges beigesteuert.
Bericht von Michael Müller-Schwarz und Andrea Raih
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