Bericht zum Regionalgruppentreffen am 12.02.2026 in Bochum
Regionalgruppentreffen am 12.02.2026
Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH
Regionalgruppe Bochum
Erstes AdP-Gruppentreffen im Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum
Die Regionalgruppe Bochum des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e.V. (AdP) hat ihr erstes Gruppentreffen in den Räumlichkeiten des Knappschaft Kliniken Universitätsklinikums Bochum veranstaltet – mit hochkarätigen medizinischen Vorträgen und intensivem Austausch.
Zum Thema zystische Pankreastumoren referierte Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Schnitzbauer und gab einen fundierten Überblick über Diagnostik, Risikoeinschätzung und moderne chirurgische Therapieoptionen.
Im Anschluss sprach Dr. med. Patrycja Slepecka über die Chirurgie beim Pankreaskarzinom und erläuterte anschaulich operative Verfahren sowie die Bedeutung spezialisierter Zentren.
Mit der chronischen Pankreatitis widmete sich Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Götze einer Erkrankung, die viele Betroffene langfristig begleitet. Ursachen, therapeutische Ansätze und Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität standen im Fokus seines Vortrags.
Einen besonders praxisnahen Beitrag lieferte Dr. med. Anja Figge zum Thema Diabetes und Ernährung bei exokriner Pankreasinsuffizienz. Sie zeigte auf, wie entscheidend eine angepasste Ernährung, Enzymsubstitution und eine sorgfältige Blutzuckerkontrolle für den Alltag sind.
Abschließend beleuchtete Dr. med. Michael Pohl den onkologischen Ansatz beim Pankreaskarzinom und stellte moderne Therapiekonzepte im interdisziplinären Kontext vor.
Das erste Treffen in den Räumlichkeiten des Klinikums bot eine persönliche Atmosphäre und viel Raum für individuelle Fragen. Der direkte Austausch zwischen Expertinnen, Experten und Betroffenen wurde intensiv genutzt und unterstrich die Bedeutung solcher Veranstaltungen.
Als Gruppenleiter der Regionalgruppe Bochum versorgte Rüdiger Schwenn sowohl die Medizinerinnen und Mediziner als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit umfangreichem Informationsmaterial des AdP. Sein Anliegen ist es, Betroffene nicht allein zu lassen, Orientierung zu geben und den Zugang zu verlässlichen Informationen zu erleichtern.
„Selbsthilfe lebt vom Austausch“, so Schwenn. „Unser Ziel ist es, Mut zu machen, Wissen zu vermitteln und Betroffene miteinander zu vernetzen.“
Die Regionalgruppe Bochum freut sich darauf, bei kommenden Treffen noch mehr Betroffene und Angehörige begrüßen zu dürfen und den Dialog zwischen Medizin und Selbsthilfe weiter zu stärken.
Bericht Rüdiger Schwenn
